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facts - Zeitungsartikel: Wetten dass...?

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«Wetten, daß...?» mit Boxerständchen und Enthaarungsorgie 

Dornbirn (dpa) - Bestens in Form und mit wallenden Haaren präsentierte sich Thomas Gottschalk bei der ersten «Wetten, daß.....»- Ausgabe der Wintersaison am Samstagabend im österreichischen Dornbirn.

Die Rückenprobleme, die den Showmaster noch bei der letzten Fernsehsendung im Juli auf Mallorca plagten sind überstanden, doch jetzt plagt ihn ein neues Leid: Erstmals konnten die Zuschauer den ZDF-Dauerbrenner Gottschalk mit Nickelbrille erleben, als er eine Gebrauchsanweisung lesen wollte.

Routiniert und voller Witz bot der 49-Jährige in gewohnter Weise eine Show der Superlative. Mit der beliebten Mischung aus geballter Prominenz, originellen Wetten und musikalischer Meisterklasse brachte Gottschalk auch nach längerer Pause das Publikum wieder hinter sich. Die Quoten waren traumhaft: Mit einem Marktanteil von 46,1 Prozent (13,61 Millionen Zuschauer) sah fast jeder Zweite in Deutschland am Samstagabend «Wetten, daß.........».

Auf der Couch der Wettpaten saßen mit den Boxbrüdern Vitali und Wladimir Klitschko zwei Muskelpakete, die selbst den groß gewachsenen Gottschalk winzig wirken ließen. Doch ein routinierter Boxer kann auch mal irren, wenn er in das Auge eines Wettenden schaut. In vier Minuten schafften Peter Brunner und sein Team aus Villach/Österreich, wofür andere einen Tag brauchen: Sie stellten den kompletten Einbau einer Küche fertig und servierten auch noch ein Essen dazu. Die Boxbrüder zeigten sich als gute Verlierer und sangen zum Vergnügen des Publikums mit dünnen Stimmchen zur Gitarre ein russisches Lied.

«Jede Frau, die er berührt hat, wurde Fernsehstar». Es war offensichtlich, wen Gottschalk bei dieser Ansage meinte. Dieter Bohlen zeigte sich wie gewohnt braun gebrannt und entspannt, während Freundin Nadja ab del Farrag (Naddel) mit einem tief ausgeschnittenen Abendkleid die Augen insbesondere der männlichen Gäste auf sich zog. Die Ruhe währte allerdings nur kurze Zeit. Stefan Raab, den nach eigenen Angaben eine alte «Feindschaft» mit Bohlen verbindet, lieferte sich mit diesem spitzzüngige Wortduelle; beide zweifelten gegenseitig ihr musikalisches Talent an.

Unzweifelhaft hingegen blieb das Talent von Schauspieler Hugh Grant und dessen Ehefrau Liz Hurley, die ihren Film «Mickey Blue Eyes» vorstellten. Grant behauptete mutig, es sei ein Albtraum gewesen, mit Frau Liz zusammen zu drehen. Doch die Rache folgte auf dem Fuße: Wettpartner Christian Balber aus Seebenstein/Österreich schaffte es nicht, vier von 18 österreichischen Mineralwässern anhand ihrer Sprudelblasen zu erkennen, und so musste Grant sein Bein hinhalten, das Liz Hurley zum Teil enthaarte. Raab und Gottschalk zeigten sich solidarisch und ließen dasselbe über sich ergehen.

«Um das Niveau zu heben», so Gottschalk, plauderte er mit Starautorin Isabel Allende aus dem Nähkästchen. Doch das Niveau der Sendung lag ohnehin hoch - nicht zuletzt durch schillernde Musikstars wie Joe Cocker, Tom (Tiger) Jones & The Cardigans und David Bowie, der so schnell ging wie er gekommen war.

Publikumsliebling und Wettkönig wurde Johann Brenner aus Pfaffenhofen, der es schaffte einen Apfel zu pflücken, ohne seine Leiter anzulehnen. Weniger Glück hatte Dieter Schörneck, der mit Ulknudel Olli Dietrich bei der Außenwette in Lindau am Bodensee versuchte, mit einem 100-Tonnen-Boot und einem Bleistift einen Lichtschalter anzusteuern. Ähnlich erging es Sergio Campono aus Bad Hersfeld. Das Publikum krümmte sich vor Lachen, als er mit seinem Ohr Pfennigstücke in ein Glas beförderte. Nur knapp verlor auch er.

Aber auch der Gastgeber hatte Pech. Thomas Gottschalk schaffte es nicht, bei der Saalwette 20 Frauen über 40 Jahre auf die Bühne zu bringen, die ein Piercing haben. Des einen Leid war des anderen Freud. Als «Strafe» musste Gottschalk bis zum Ende der Sendung im österreichischen Dialekt moderieren. Die Österreicher im Messestadion zeigten sich geehrt und Tommi bewies ein Mal mehr, was er noch so drauf hat.

 

Quelle: Yahoo!

 

 


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